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Ahnenforschung für den Namen
KONOLD

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  Im württembergischen Königsbronn, am Ursprung der Brenz, wurde in dieser Kirche ein von weither eingewanderter Martin Kuonaldt - nennen wir ihn "Stammvater" - im Jahre 1654 mit einer Königsbronnerin getraut. Seine Nachkommen siedelten sich aber eher im benachbarten Itzelberg an. Es müssen tüchtige Leute gewesen sein, denn sie brachten es in den Schwäbischen Hüttenwerken zu beachtlichem Ansehen.
  Die Konolds waren evangelisch und - wie damals üblich - heiratete man nur innerhalb der gleichen Konfession, d.h. innerhalb naher evangelischer Orte. In Itzelberg bzw. Königsbronn starb die Linie 1838 mit Joh. Sigmund K. aus. Vorher war aber schon ein Konold (Joh. Christoph K. 1710-1778) nach Bolheim gezogen. Bolheim liegt ebenfalls im Brenztal, etwa 15 km südlich von Itzelberg. In Bolheim waren die Konolds hauptsächlich als Bauern tätig.
  Im 18. und 19. Jahrhundert verließen viele Söhne die Heimat, weil es Hungersnöte gab oder weil sie nicht Hoferbe sein konnten. Sie heirateten in überschaubarer Umgebung eine Bauerntochter oder wurden Handwerker, wanderten nach Nordamerika aus oder auch nur ins damalige Ausland Bayern oder Schweiz. Auffällig ist, dass sich dadurch sofort das Berufsspektrum änderte. Bei den Konolds, die in der freien Reichsstadt Bopfingen lebten, gab es beispielsweise keinen einzigen Bauern mehr, sondern "städtische" Berufe wie z.B. Uhrmacher, Seifensieder, Leimsieder und -fabrikanten! In der Leipheimer Linie, die hauptsächlich in Bayern lebt, wechselte die Konfession im Laufe der Zeit ins katholische. Anfänglich waren sie als Bürger der zur freien Reichsstadt Ulm gehörenden Stadt Leipheim wie die Ulmer evangelisch.
  Heute sind die Konolds nicht nur in Deutschland weit verstreut, jedoch findet man sie hauptsächlich im Süden. Sogar direkt in Königsbronn und Itzelberg wohnen sie wieder, allesamt von Bolheim her "wiederbesiedelt", als beispielsweise ein Joh. Martin K. (1844-1931) wieder in Itzelberg ansässig wurde.

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