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Ahnenforschung

für den Namen KONOLD

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Martin Kuonaldt, der erste Konold in Königsbronn


Im kirchlichen Heiratsbuch findet sich im Jahre 1654 der erste Eintrag:







In der ersten Spalte das Jahr (annus) 1654

In der zweiten Spalte ist das Datum der 3 Abkündigungen (Proclamationen)

In der dritten Spalte finden sich die Angaben über den Bräutigam (sponsus):
Martin Kuonaldt weilund Herrn1) Christoph Kuonaldten s.(selig) gewesenen (d.h. verstorbenen) Stadtschreibers2) zuo Liben3) in Schlösien nachgelaßner ehelicher Sohn.

In der vierten Spalte lernt man die Braut (sponsa) kennen:
Appolonia, Sixt Diemers Burgers zuo Spring (d.h. Springen) und Closters Thorwarts allhier eheliche Tochter.

In der letzten Spalte folgt der Tag und der Ort der Vermählung:
d. (Datum) 5.ten Septembris zuo Königsbronn





1) Wer den Titel 'Herr' führte, hatte studiert (z.B. Pfarrer, Arzt) oder hatte ein hohes Amt inne.
2) Ein Stadtschreiber hatte ein solches Amt, das im Gegensatz zu seinem Bürgermeister (damals: Schultheiss) fortdauernd war. Er war oft der einzige rechtskundige Beamte im Rathaus, somit leitender Verwaltungsbeamter.
3) Es gibt eine Stadt Lüben im ehem. Schlesien (heute: Lubin in Polen). Unter den Namen der damaligen Stadtschreiber ist kein Kuonaldt zu finden. Allerdings sind lt. Aussage des Archivs in Breslau noch nicht alle in Posen liegenden Dokumente erfasst. Dass ein geografischer Fehler den Ort nach Schlesien setzte und dass in Wirklichkeit die Stadt Lübben in Brandenburg gemeint ist, muss ausgeschlossen werden, da zu jener Zeit dieses Lausitzer Lübben zu klein war, um einen Stadtschreiber zu beschäftigen. Entsprechende Aufgaben erledigte ein Schulmeister. Dokumente aus dieser Zeit gingen jedoch im 30-jährigen Krieg verloren.


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